Ein Sandkasten gehört für uns zu den Spielmöglichkeiten im Garten, die von Kindern besonders lange genutzt werden können. Gleichzeitig muss ein Sandkasten im Familiengarten einiges aushalten: Sand wird herausgeschaufelt, Spielzeug verteilt sich rundherum und spätestens beim ersten Regen stellt sich die Frage nach einer sinnvollen Abdeckung.
Bei uns ist der Sandkasten im Garten direkt in den Wickey Smart Seaway integriert. Die ursprüngliche Lösung von Wickey besteht allerdings im Wesentlichen aus vier Brettern. Für uns war das eine gute Ausgangsbasis, aber noch nicht die Lösung, die wir uns für unseren Garten vorgestellt haben.
Deshalb haben wir den Sandkasten Schritt für Schritt erweitert.
Auf dieser Seite zeigen wir unsere bisherigen Sandkasten-Projekte, erklären, warum wir bestimmte Änderungen vorgenommen haben und verlinken zu den jeweiligen Detailartikeln.
Unser Sandkasten im Garten unter dem Wickey Smart Seaway Spielturm
Unser Sandkasten ist Bestandteil unseres Wickey Smart Seaway und hat durch die Konstruktion des Spielturms eine Grundfläche von etwa 1,80 × 1,80 m.
Die vier Eckpfosten des Spielturms bilden gleichzeitig die Ecken des Sandkastens. Die Pfosten haben einen Querschnitt von 7 × 7 cm und sind mit den originalen Wickey-Bodenankern im Boden befestigt.
Im ursprünglichen Aufbau befinden sich zwischen diesen Pfosten jeweils 14 cm hohe Bretter.
Damit ist grundsätzlich ein Sandkasten vorhanden – für unseren Geschmack war diese Lösung allerdings noch nicht ganz fertig.
Wir haben deshalb zunächst den Bereich für den Sand vorbereitet und anschließend verschiedene Erweiterungen umgesetzt.

Unser Ziel war dabei nicht, einen komplett neuen Sandkasten zu bauen. Wir wollten die vorhandene Konstruktion des Spielturms möglichst sinnvoll nutzen und Schritt für Schritt verbessern.
Vom einfachen Sandkasten im Garten zur individuellen Lösung
Die Entwicklung unseres Sandkastens lässt sich eigentlich sehr einfach zusammenfassen:
Original → höhere Einfassung → Sitzbank → klappbarer Deckel
Die erste Lösung mit den vier 14 cm hohen Brettern hat funktioniert, hatte für uns aber einige Nachteile.
Der Sand konnte relativ leicht über den Rand gelangen. Außerdem fühlte sich die niedrige Bretterreihe beim Herumlaufen teilweise eher wie eine Stolperkante an.
Noch wichtiger war für uns aber die fehlende Sitzmöglichkeit.
Wenn Kinder im Sand spielen, verbringen Eltern schnell ziemlich viel Zeit direkt am Sandkasten. Man hilft beim Bauen, füllt Eimer, sucht Förmchen oder spielt einfach gemeinsam.
Eine umlaufende Sitzfläche macht das deutlich angenehmer.
Deshalb entstand zunächst die Idee einer zweiten Bretterreihe mit umlaufender Sitzfläche.
Später kam noch eine weitere Frage hinzu:
Wie können wir den Sandkasten sinnvoll abdecken, ohne jedes Mal eine Plane auf- und abzuziehen?
Daraus entstand unser bisher aufwendigstes Sandkasten-Projekt: ein klappbarer Deckel, der sich gleichzeitig in zwei echte Sitzbänke verwandeln lässt.
Unsere Sandkasten-Erweiterungen
Unsere Sandkasten-Serie besteht aus mehreren aufeinander aufbauenden Projekten.
Dabei haben wir bewusst nicht alles auf einmal umgesetzt. Jede Erweiterung entstand aus einer konkreten Erfahrung mit der vorherigen Lösung.
1. Die ursprüngliche Sandkasten-Basis
Beim Wickey Smart Seaway ist bereits eine Sandkastenlösung integriert.
Wir zeigen, wie dieser ursprüngliche Sandkasten aufgebaut ist, welche Maße durch den Spielturm vorgegeben sind und warum wir die vier Bretter zunächst als gute Basis, aber nicht als endgültige Lösung empfunden haben.
Wir geben auch einen kurzen Einblick wie tief wir das Erdreich ausgehoben haben und wieviel Sand wir anschließend wieder eingefüllt haben.
→ Wickey Smart Seaway Sandkasten: Die Basis aus 4 Brettern
2. Sandkasten erweitern: zweite Bretterreihe und Sitzbank
Die erste Erweiterung war relativ einfach: Wir haben eine weitere 14 cm hohe Bretterreihe ergänzt und daraus gleichzeitig eine umlaufende Sitzfläche gebaut.
Damit wurde die Einfassung etwa 28 cm hoch. Die Sitzfläche liegt bei ungefähr 32 cm.
Das Ergebnis hat für uns gleich mehrere Vorteile: Der Sand bleibt besser im Sandkasten, Kinder können auf dem Rand sitzen und auch wir Erwachsenen können direkt am Sandkasten mitspielen.
→ Wickey Sandkasten erweitern: Mehr Höhe und eine Sitzbank
3. Klappbarer Sandkastendeckel mit zwei Sitzbänken
Auch mit der erhöhten Einfassung und der Sitzbank fehlte uns noch eine praktische Abdeckung.
Deshalb haben wir einen eigenen klappbaren Sandkastendeckel entwickelt.
Das Besondere daran: Der Deckel ist nicht nur eine Abdeckung. Beim Öffnen wird daraus eine Konstruktion mit zwei echten Sitzbänken.
→ Wickey Sandkasten mit Klappdeckel und zwei Sitzbänken
Was wir an unserem Sandkasten im Garten verändert haben
Unsere bisherige Lösung lässt sich in wenigen Punkten zusammenfassen:
| Punkt | Unsere Lösung |
|---|---|
| Grundfläche | ca. 1,80 × 1,80 m |
| Originale Einfassung | 4 Bretter, ca. 14 cm hoch |
| Erweiterung | zweite Bretterreihe |
| Einfassung nach Erweiterung | ca. 28 cm |
| Sitzfläche | ca. 32 cm hoch |
| Sitzmaterial | Douglasie-Terrassendielen |
| Abdeckung | klappbarer Eigenbau |
| Besonderheit | Deckel wird zu 2 Sitzbänken |
Wichtig: Die Maße beziehen sich auf unsere konkrete Konstruktion am Wickey Smart Seaway. Bei einem anderen Spielturm oder einer anderen Sandkastenkonstruktion müssen die Maße entsprechend angepasst werden.
Warum wir den Sandkasten überhaupt erweitert haben
Der ursprüngliche Sandkasten im Garten war für uns funktional, aber im Familienalltag gab es einige Punkte, die uns gestört haben.
Der niedrige Rand konnte den Sand nur begrenzt zurückhalten. Außerdem war die Bretterkante beim Herumlaufen nicht besonders angenehm.
Noch wichtiger war für uns aber die fehlende Sitzmöglichkeit.
Mit der zweiten Bretterreihe konnten wir deshalb gleich mehrere Probleme lösen.
Besonders praktisch finden wir die neue Sitzfläche im Alltag. Wir können uns einfach auf den Sandkastenrand setzen und gemeinsam mit den Kindern spielen. Gleichzeitig ist der breite Rand eine praktische Ablage für Eimer, Förmchen oder anderes Sandspielzeug.
Unsere Erfahrungen mit der Sitzbank
Die Sitzfläche hat sich bei uns schnell als besonders praktische Erweiterung erwiesen.
Unsere Kinder können darauf sitzen und spielen. Gleichzeitig können wir Erwachsenen direkt am Sandkasten sitzen.
Auch als kleine Ablagefläche für Sandspielzeug ist der Rand praktisch.
Für die Sitzfläche haben wir geriffelte Douglasien-Terrassendielen verwendet.
Die Rillen sehen nicht nur schön aus, sondern haben für uns auch einen praktischen Vorteil: Wenn Sand auf der Sitzfläche liegt, empfinden wir das Sitzen auf den geriffelten Brettern als angenehmer als auf einer komplett glatten Fläche.
Auch bei Feuchtigkeit ist die Oberfläche weniger glatt.
Sandkasten, Sitzbank und Abdeckung kombinieren
Unser Sandkasten hat sich damit von einer einfachen Einfassung zu einem kleinen multifunktionalen Bereich im Garten entwickelt.
Die Einfassung hält den Sand besser zurück.
Die Sitzfläche bietet Kindern und Erwachsenen einen Platz direkt am Sandkasten.
Und mit dem klappbaren Deckel kommt noch eine sinnvolle Abdeckung hinzu.
Genau diese Kombination war für uns der entscheidende Punkt:
Wir wollten nicht einfach möglichst viel Holz um den Sandkasten bauen, sondern jede Erweiterung sollte einen konkreten praktischen Nutzen haben.
Spielturm Fallschutz rund um den Sandkasten
Rund um unseren Sandkasten haben wir einen Fallschutz ergänzt. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass dadurch der Sandkasten auch sauberer bleibt. Die Kinder tragen weniger Gras rein in den Sandkasten und raus „gefallener“ Sand kann leicht wieder aufgekehrt und zurückgeworfen werden.
Die konkrete Fallschutzumsetzung findet Ihr hier.
Der Wickey Smart Seaway als Ausgangspunkt
Unser gesamtes Sandkasten-Projekt basiert auf dem Wickey Smart Seaway.
Wir haben uns selbst für diesen Spielturm entschieden und ihn in unserem Garten aufgebaut. Der integrierte Sandkasten war für uns dabei ein zusätzlicher Vorteil, auch wenn wir die ursprüngliche Einfassung später noch deutlich erweitert haben.
Wickey beschreibt den Smart Seaway aktuell als Stelzenhaus mit integriertem Sandkasten. Der Spielturm gehört zur Smart-Serie und verwendet 7 × 7 cm starke Pfosten.
Wickey Smart Seaway
Die Basis unseres Sandkasten-Projekts
Wir haben uns selbst für den Wickey Smart Seaway entschieden und den integrierten Sandkasten anschließend Schritt für Schritt nach unseren Vorstellungen erweitert.
Der Spielturm verbindet bei uns Spielhaus, Schaukel, Rutsche und Sandkasten in einer Konstruktion. Gerade der integrierte Sandkasten war für uns ein praktischer Ausgangspunkt für unsere eigenen Erweiterungen.
- Integrierter Sandkasten
- Spielturm mit Spielhaus, Schaukel und Rutsche
- Grundlage für unsere eigenen Sandkasten-Erweiterungen
Weitere Ideen rund um den Sandkasten
Ein Sandkasten muss bei uns im Garten nicht zwingend nur aus Sand bestehen.
Unsere Kinder nutzen den Bereich auch für andere Spielideen. Besonders interessant war für uns dabei das Thema Matschen und Wasser.
Eine klassische Matschküche klingt zunächst nach einer perfekten Ergänzung zum Sandkasten. Bei uns hat sich allerdings gezeigt, dass Kinder ihre eigenen Vorstellungen davon haben, was ein guter Matschspielplatz ist.
Ein einfacher Erdhaufen wurde bei uns zeitweise mindestens genauso intensiv genutzt wie die eigentliche Matschküche.
Unsere Erfahrungen damit haben wir deshalb ebenfalls in einem eigenen Beitrag festgehalten:
→ Matschküche oder Matschberg? Unser unfreiwilliges Experiment
Erfahrungen mit dem Sandkasten im Garten
Der Spielturm steht mit seinen Erweiterungen bereits seit 1 Jahr in unserem Garten.
Wir haben kurz mal zusammengefasst, wie sich der Spielturm und Sandkasten nach einem Jahr verändert haben und wie wir den Turm jetzt bewerten würden.
→ Zum 1 Jahres Erfahrungsbericht
Unser Fazit zum Sandkasten
Unser Sandkasten hat sich bei uns Schritt für Schritt entwickelt.
Was ursprünglich mit vier Brettern am Wickey Smart Seaway begann, wurde durch eigene Erweiterungen zu einer Lösung, die wesentlich besser zu unserem Familienalltag passt.
Besonders die Kombination aus höherer Einfassung und umlaufender Sitzfläche hat sich für uns bewährt.
Dabei haben wir bewusst nicht alles auf einmal gebaut.
Wir haben zunächst ausprobiert, was uns am ursprünglichen Sandkasten fehlt, anschließend eine Lösung dafür entwickelt und diese selbst umgesetzt.
Genau so entstehen bei uns viele Projekte im Garten:
Aus einer einfachen Idee wird Schritt für Schritt eine Lösung, die zu unserer Familie passt.
Alle Sandkasten-Beiträge im Überblick
Wickey Smart Seaway Sandkasten: Die Basis aus 4 Brettern
Wickey Sandkasten erweitern: Mehr Höhe und eine Sitzbank
Wickey Sandkasten mit Klappdeckel und zwei Sitzbänken
Unser nächster Schritt: Ein Klappdeckel, der beim Öffnen zu zwei Sitzbänken wird.

