Wenn das Sonnensegel im Herbst eingelagert wird, stellt sich bei drei jeweils rund 3 Meter langen Edelstahlmasten eine ganz andere Frage: Wohin mit den Masten? Einfach irgendwo im Gartenhaus ablegen funktioniert bei dieser Länge nicht.
Wir haben deshalb nach der ersten Saison unsere Lagerung verändert. Heute hängen unsere drei Masten platzsparend an der Innenwand unserer Fertiggarage. Dafür verwenden wir einfache 100-mm-Kunststoff-Dachrinnenhalter. Die Lösung ist unkompliziert, nimmt wenig Platz ein und lässt sich problemlos alleine handhaben.
Warum wir eine Sonnensegel Mast Lagerung brauchten
Unsere drei Sonnensegelmasten sind jeweils etwa 3 Meter lang und wiegen ungefähr 15 kg. Während der Gartensaison stehen sie in ihren Bodenhülsen. Im Winter bleiben die Hülsen im Boden, die Masten selbst nehmen wir heraus.
Unsere erste Lösung war die Lagerung an der Rückwand des Gartenhauses. Dort hatten wir die Masten ebenfalls mit diesen Halterungen befestigt. Das hat grundsätzlich funktioniert – die Masten hielten auch mit nur zwei Halterungen pro Mast sehr gut.
Allerdings hängen drei so schwere Masten dauerhaft an einer Holzwand. Nach dem ersten Winter zeigte sich, dass die Belastung die hölzerne Rückwand des Gartenhauses verformt hatte. Deshalb wollten wir für die weitere Lagerung eine stabilere Wand und gleichzeitig eine Lösung, bei der die Masten möglichst wenig Platz benötigen.
Unsere Lösung: 3 Masten an der Garagenwand

Heute lagern wir alle drei Masten waagerecht an der Innenwand unserer Fertiggarage. Die Wand besteht aus Beton, sodass wir die schweren Masten dort dauerhaft befestigen können.
Für jeden Mast verwenden wir drei 100-mm-Kunststoff-Dachrinnenhalter. Insgesamt sind damit neun Halterungen an der Wand montiert.
Die drei Masten hängen direkt untereinander. Zwischen den Mittelpunkten der Masten liegen jeweils etwa 20 cm. Dadurch bleibt die gesamte Konstruktion sehr kompakt.


So haben wir die Halterungen verteilt

Die drei Halterungen eines Mastes sitzen jeweils ungefähr 50 cm vom oberen Ende sowie danach im Abstand von jeweils 1 Meter. Damit entsteht eine befestigte Strecke von etwa 2 Metern. An beiden Enden bleiben ungefähr 50 cm des Mastes über die äußeren Halterungen hinaus stehen.
Die Halterungen haben einen Lochabstand von genau 20 cm. Dadurch ergibt sich auch der Abstand unserer drei übereinander gelagerten Masten.
Die Halterungen stehen maximal etwa 12 cm von der Wand ab. Durch ihre Konstruktion liegen die Masten bei uns tatsächlich nur ungefähr 3 cm vor der Wand.

Befestigung der Dachrinnenhalter
Jede Dachrinnenhalterung ist bei uns mit drei Fischer DuoPower 5 × 25 mm S LD mit Schraube an der Betonwand befestigt. Bei neun Halterungen kommen damit insgesamt 27 Dübel und Schrauben zum Einsatz.
Für unsere Lösung hat sich diese Kombination bewährt. Die Halterungen sitzen damit fest an der Garagenwand und nehmen unsere drei schweren Sonnensegelmasten auf.
Die Dübel, mit denen wir die Halterungen befestigt haben
Für die Befestigung unserer Dachrinnenhalter an der Betonwand der Fertiggarage verwenden wir Fischer DuoPower 5 × 25 mm S LD mit Schraube.
Bei jedem der neun Dachrinnenhalter haben wir drei Befestigungspunkte verwendet. Insgesamt kommen damit 27 Dübel und Schrauben zum Einsatz.
Für unsere Lösung hat sich diese Kombination bewährt und die Halterungen halten damit die drei schweren Sonnensegelmasten sicher an der Garagenwand.
So hängen unsere drei Masten übereinander

Die drei Masten liegen exakt untereinander. Der oberste ist unser fester Mast mit der festen Öse. Darunter hängen die beiden höhenverstellbaren Masten.
Die Lagerhöhen liegen bei ungefähr 1,60 m, 1,40 m und 1,20 m über dem Garagenboden. Damit bleiben die Masten aus dem normalen Arbeitsbereich heraus und die Wandfläche wird sinnvoll genutzt.
Vor der Einlagerung reinigen wir die Masten

Bevor die Masten an die Garagenwand kommen, reinigen wir sie mit Wasser und einem feuchten Mikrofasertuch. Besonders an den Bereichen, die während der Saison in den Bodenhülsen stecken, sammelt sich Schmutz.
Nach der Reinigung lassen wir die Masten ungefähr eine Stunde in der Sonne trocknen. Währenddessen können wir den Lagerplatz in der Garage freimachen.
Die Bodenhülsen bleiben im Garten


Die drei Bodenhülsen bauen wir nicht aus. Sie bleiben dauerhaft im Boden und werden nach dem Herausnehmen der Masten mit den mitgelieferten Kunststoffkappen verschlossen.
So können Schmutz und Schnee nicht in die Hülse gelangen. Im Frühjahr ist der Ablauf entsprechend einfach: Kappe abnehmen, Mast in die Bodenhülse einsetzen – fertig.
Seile, Schlitten und kleine Teile lagern wir nicht bei den Masten
Die Schlitten der Höhenverstellung und die dazugehörigen Seile werden von den Masten abgenommen. Die Masten selbst bleiben bei uns im Winter komplett frei von diesen Anbauteilen.
Die Seile und die weiteren kleinen Teile kommen stattdessen zusammen mit dem Sonnensegel in die Eurobox. Dort liegen auch unsere Ersatzteile, Reserve-Seilklemmen und Karabiner. Dadurch bleibt alles, was zum Sonnensegel gehört, an einem gemeinsamen Lagerort.
Wie wir das Segel selbst falten, trocknen und zusammen mit den Seilen in der Eurobox aufbewahren, zeigen wir im Beitrag Sonnensegel im Winter lagern.
So sieht unsere Lösung nach der Einlagerung aus

Unsere heutige Lösung ist vor allem eines: unkompliziert. Die drei etwa 3 Meter langen und rund 15 kg schweren Masten hängen platzsparend an der Betonwand unserer Garage und müssen dort im Winter nicht weiter bewegt werden.
Besonders praktisch finden wir, dass wir die Masten alleine ein- und auslagern können. Im Frühjahr werden sie einfach aus den Halterungen genommen und wieder in ihre Bodenhülsen eingesetzt. Bei unserem festen Mast mit der Öse ist die Position ohnehin vorgegeben.
Ob sich bei unserer neuen Lösung langfristig noch Nachteile zeigen, können wir derzeit noch nicht beurteilen. Nach dem bisherigen Einsatz funktioniert sie für uns aber deutlich besser als die frühere Lagerung an der hölzernen Rückwand des Gartenhauses.
Die Lagerung des Segels selbst ist dabei ein eigener Schritt. Wie wir unser Sonnensegel nach dem letzten Einsatz reinigen, trocknen, auf ein kleines Packmaß zusammenlegen und in der Eurobox aufbewahren, zeigen wir in unserem Beitrag zur Winterlagerung des Sonnensegels.
Wie die Masten während der Gartensaison befestigt sind und warum wir uns für drei Masten entschieden haben, zeigen wir ausführlich im Beitrag Sonnensegel befestigen.
Und wenn das Sonnensegel im Frühjahr wieder aus dem Winterlager kommt, geht es mit dem Aufbau unseres Sonnensegels weiter.

