Sonnensegel kaufen: So haben wir unser Sonnensegel ausgewählt

Wir wollten für unseren Garten mehr Schatten schaffen – vor allem für die Kinder. Unser Garten war neu angelegt, hatte viel Rasen, aber keine Bäume und damit auch keinen natürlichen Schatten. Gerade beim Spielen und im Sommer im Pool wurde schnell klar: Wir brauchen einen festen Schattenbereich.

Ein Sonnenschirm war zwar vorhanden, aber für unseren Garten nicht die ideale Lösung. Deshalb haben wir uns auf die Suche nach einem Sonnensegel gemacht.

Dabei ging es uns nicht nur darum, irgendeinen Sonnenschutz zu kaufen. Wir wollten eine Lösung, die optisch dezent ist, eine möglichst große Fläche beschattet und sich trotzdem einfach auf- und abbauen lässt.

Heute würden wir uns wieder für ein Sonnensegel entscheiden. Einige Details würden wir bei einer neuen Planung allerdings anders machen.

Warum wir keinen Sonnenschirm mehr wollten

Bevor wir das Sonnensegel kaufen wollten, hatten wir einen Sonnenschirm mit etwa 3 m Durchmesser.

Grundsätzlich hat der Sonnenschirm funktioniert. Das Problem war vielmehr unsere Gartensituation.

Der Schirm stand auf einem sehr schweren Fuß aus vier Betonplatten mit jeweils 25 kg. Dadurch ließ er sich nur sehr schwer bewegen. Um das Gras nicht zu beschädigen, haben wir ihn bei längerer Nutzung nur auf der Terrasse umgestellt.

Noch wichtiger war aber die Schattenfläche.

Der Sonnenschirm beschattete im Wesentlichen einen kleinen Bereich der Terrasse. Unser eigentliches Problem lag aber an einer anderen Stelle: Zwischen Spielturm und Terrasse fehlte uns Schatten auf der offenen Rasenfläche.

Genau dort spielen unsere Kinder und dort wollten wir beispielsweise auch einen Kindertisch oder ein Planschbecken aufstellen.

Wir wollten deshalb nicht ständig einem wandernden Schatten hinterherlaufen, sondern eine größere Fläche zuverlässig beschatten.

Warum wir uns für ein Sonnensegel entschieden haben

Ein fest installiertes Sonnensegel passte für unsere Situation deutlich besser.

Wir konnten die Befestigungspunkte so planen, dass das Segel die offene Fläche zwischen Spielturm und Terrasse überspannt. Dadurch entsteht in der Mitte des Segels zuverlässig ein Schattenbereich.

Für uns war das ein wesentlicher Unterschied zum Sonnenschirm.

Der Sonnenschirm erzeugte zwar Schatten, aber eben nicht unbedingt dort, wo wir ihn gerade brauchten. Beim Sonnensegel konnten wir den Schattenbereich bereits bei der Planung festlegen.

Unser Ziel war dabei nicht, den kompletten Garten zu beschatten. Wir wollten einen zentralen Bereich schaffen, in dem sich die Kinder auch an sonnigen Tagen aufhalten können.

Das Sonnensegel bleibt im Sommer auch länger gespannt

Obwohl wir unser Sonnensegel regelmäßig abnehmen, wird es nicht jeden Abend abgebaut.

Im Sommer kann es durchaus mehrere Wochen am Stück gespannt bleiben. Erst wenn für die nächsten Tage Wind oder Regen vorhergesagt wird, nehmen wir es vorsichtshalber ab.

Das war auch einer der Gründe, warum uns eine Lösung mit wenigen Handgriffen beim Spannen und Lösen wichtig war.

Wie wir die Größe unseres Sonnensegels bestimmt haben

Wir haben uns für ein rechteckiges Sonnensegel mit 5 × 4 m entschieden.

Die Größe war dabei nicht einfach frei gewählt. Sie ergab sich aus unserem Garten und den vorhandenen Befestigungsmöglichkeiten.

Die vorgesehenen Befestigungspunkte lagen ungefähr 7 m auseinander. Gleichzeitig hatten wir zwischen Hauswand und den vorhandenen L-Steinen ungefähr 6 m Platz.

Dabei mussten wir berücksichtigen, dass ein Sonnensegel nicht einfach zwischen zwei Punkten „gerade“ gespannt wird. Durch die Abspannung und den schrägen Stand der Masten benötigen die Befestigungspunkte zusätzlichen Platz.

Wir haben die Größe mit Seilen auf der Wiese ausprobiert

Statt uns ausschließlich auf eine Zeichnung oder theoretische Maße zu verlassen, haben wir die möglichen Abmessungen direkt auf der Wiese ausprobiert.

Dazu haben wir die Segelfläche mit Seilen ausgelegt und so die möglichen Positionen der Befestigungspunkte ermittelt.

Das war für uns eine einfache Möglichkeit, vor dem Kauf zu überprüfen, ob die gewünschte Größe überhaupt in den Garten passt.

Gerade bei einem Sonnensegel würden wir diese Vorgehensweise wieder empfehlen: Die geplante Fläche einmal tatsächlich auf dem Boden abzubilden, macht die Dimensionen deutlich greifbarer.

Die Zugrichtung der Masten war bei unserer Planung entscheidend

Bei der Recherche zum Sonnensegel sind wir auf die Bedeutung der richtigen Zugrichtung gestoßen.

Die Befestigungspunkte sollten so angeordnet werden, dass die Zugrichtung aus den Ecken des Segels herausführt. Als Orientierung dient dabei die Winkelhalbierende der jeweiligen Ecke.

Für unsere Planung war diese Information wichtig, weil dadurch nicht nur die Position des Segels, sondern auch die möglichen Positionen der Masten beeinflusst wurden.

Besonders hilfreich war für uns dabei die Erklärung von SONNENSEGEL.guru zur richtigen Zugrichtung und Winkelhalbierenden beim Sonnensegel.

Wissensartikel zur Zugrichtung beim Sonnensegel

Wir haben deshalb nicht einfach vier beliebige Punkte auf der Wiese ausgesucht, sondern die Positionen anhand der tatsächlichen Segelfläche und der Zugrichtung geplant.

Warum wir Edelstahlmasten gewählt haben

Bei den Masten hatten wir zunächst auch Holzpfosten in der Auswahl.

Letztlich haben wir uns aber für Edelstahl entschieden.

Für uns waren vor allem drei Dinge ausschlaggebend:

  • die schlichte, moderne Optik
  • die Pflege
  • die Möglichkeit, die Masten im Winter abzubauen und einzulagern

Die Edelstahlmasten haben einen Durchmesser von 70 mm. Die Bodenhülsen werden fest im Boden eingebaut, während die Masten selbst herausgenommen werden können.

Das passte gut zu unserer Vorstellung eines Sonnenschutzes, der im Sommer zuverlässig funktioniert, aber im Winter nicht dauerhaft im Garten stehen muss.

Warum wir Cremeweiß gewählt haben

Bei der Farbe haben wir uns verschiedene Möglichkeiten angeschaut.

Anthrazit hätte grundsätzlich gut zu unserem Haus und unserem Garten gepasst. Beim direkten Anschauen im Obi war uns die Farbe für das Sonnensegel aber letztlich zu dunkel.

Wir wollten eine möglichst dezente Lösung.

Deshalb haben wir uns für Cremeweiß entschieden.

Unter dem hellen Segel bleibt außerdem viel Licht erhalten. Das war für uns angenehmer als eine sehr dunkle Beschattung.

Gerade weil das Sonnensegel eine relativ große Fläche im Garten einnimmt, war uns wichtig, dass es nicht optisch zu dominant wirkt.

Regendicht war für uns kein wichtiges Kaufkriterium

Unser Sonnensegel ist als regendichtes PES-Segel ausgeführt.

Das war bei unserer Entscheidung ein Sonnensegel zu kaufen allerdings nicht der entscheidende Punkt.

Wir wollten das Sonnensegel in erster Linie als Sonnenschutz einsetzen. Wenn Regen oder stärkerer Wind vorhergesagt wird, nehmen wir das Segel ohnehin ab.

Ein weiterer Grund: Wenn sich auf einem regendichten Sonnensegel Wasser sammelt und das Tuch durchhängt, entstehen schnell zusätzliche Belastungen.

Heute würden wir deshalb bei einer vergleichbaren Lösung nicht extra für die Regendichtigkeit bezahlen.

Wenn ein Sonnensegel mit vergleichbarem UV-Schutz und ansonsten gleichen Eigenschaften als wasserdurchlässige Variante günstiger wäre, würden wir wahrscheinlich diese Variante bevorzugen.

Warum wir höhenverstellbare Masten gewählt haben

Bei diesem Punkt würden wir unsere ursprüngliche Kaufentscheidung heute etwas anders bewerten.

Beim Kauf dachten wir, dass die Höhenverstellung wichtig sein würde, um die Höhe des Sonnensegels je nach Situation verändern zu können.

Das machen wir heute praktisch nicht.

Trotzdem möchten wir die Höhenverstellung nicht mehr missen.

Der Grund liegt an einer ganz anderen Stelle: beim Spannen und Abnehmen des Segels.

Unsere höhenverstellbaren Masten besitzen ein Flaschenzugsystem und eine Arretierungs- beziehungsweise Zugentlastungsmechanik. Dadurch lässt sich das Segel beim Aufhängen kontrolliert spannen.

Gerade weil wir das Segel regelmäßig abnehmen, ist das für uns sehr praktisch.

Unsere Erkenntnis nach der Nutzung lautet deshalb:

Die Höhenverstellung brauchen wir nicht wirklich zum Verstellen der Höhe. Wir nutzen sie vor allem, um das Sonnensegel einfach und kontrolliert zu spannen.

Zwei höhenverstellbare und zwei feste Befestigungspunkte?

Ursprünglich hatten wir unser Sonnensegel mit zwei höhenverstellbaren Masten geplant.

Für die beiden anderen Ecken wollten wir das Spielhaus beziehungsweise den Spielturm als Befestigung nutzen.

Beim ersten Aufbau zeigte sich allerdings, dass die Zugbelastung am Spielturm ungünstig war. Die Kräfte gingen nicht so in den Spielturm, wie wir es uns vorgestellt hatten.

Deshalb haben wir die Planung angepasst.

Heute besteht unsere Befestigung aus:

  • 2 höhenverstellbaren Edelstahlmasten
  • 1 Edelstahlmast mit fester Öse und 3,5 m Höhe
  • 1 Befestigung am Schaukelbalken unseres Spielturms

Die Befestigung am Schaukelbalken funktioniert bei uns, aber wir würden sie heute nicht noch einmal so planen.

Wenn wir das Sonnensegel komplett neu bauen würden, würden wir auch die vierte Ecke mit einem eigenen Edelstahlmast ausführen.

Warum wir trotzdem wieder zwei höhenverstellbare Masten wählen würden

Interessanterweise würden wir nicht einfach vier feste Masten verwenden.

Für uns hat sich die Kombination aus zwei höhenverstellbaren und zwei festen Befestigungspunkten als sehr praktisch erwiesen.

Beim Spannen kann dadurch zunächst eine Seite des Segels etwas lose bleiben. Anschließend lässt sich das Segel kontrolliert auf Spannung bringen.

So erreichen wir bei jedem Aufbau wieder eine gute Spannung des Tuchs.

Gerade bei einem Sonnensegel, das regelmäßig abgenommen wird, finden wir diese Lösung sehr praktisch.

Die Höhe der Masten: 3 m reichen bei uns aus

Vor dem Kauf waren wir uns zunächst unsicher, ob eine Masthöhe von 3 m tatsächlich ausreichen würde.

Unser Sonnensegel befindet sich an einem ebenerdigen Übergang zur Terrasse. Für diese Situation passt die Höhe bei uns sehr gut.

Die tatsächliche Höhe sollte natürlich immer zur eigenen Gartensituation und insbesondere zur gewünschten Neigung des Segels passen.

Bei uns hat sich die angebotene Kombination aus 3 m höhenverstellbaren Masten und dem 3,5 m hohen Mast mit fester Öse bewährt.

Unser Sonnensegel im Überblick

MerkmalUnsere Lösung
FormRechteck
Größe5 × 4 m
FarbeCremeweiß
MaterialPES
Ausführungregendicht
MastenEdelstahl
Mastdurchmesser70 mm
Höhenverstellung2 mit 3m Masten
Fester Mast1 mit 3,5 m Mast
Vierte BefestigungAktuell am Schaukelbalken
NutzungSommer
WinterSegel und Masten werden abgebaut
KaufzeitpunktSommer 2025
Preis Komplettset931 €
zusätzlicher Mast294 €

Die Preise beziehen sich auf unseren Kauf im Sommer 2025 und sind daher nicht als aktuelle Preise zu verstehen.

Was würden wir heute anders machen?

Unser Sonnensegel würden wir grundsätzlich wieder kaufen.

Bei einigen Details würden wir die Planung allerdings ändern.

Das Sonnensegel selbst: Ja

Die Größe von 5 × 4 m passt für den von uns ursprünglich geplanten Bereich sehr gut.

Der Kernbereich von ungefähr 3 × 3 m bleibt zuverlässig beschattet. An den äußeren Bereichen wandert die Sonne naturgemäß weiter.

Für unseren Kindertisch oder ein Planschbecken stellen wir die Sachen deshalb gezielt in den zentralen Schattenbereich.

Die Größe: 5 × 4 m passt – mit einer Ausnahme

Für den ursprünglich vorgesehenen Bereich würden wir wieder 5 × 4 m wählen.

Unser heutiges Problem liegt an einer anderen Stelle: Zwischen Spielturm und Sonnensegel befindet sich eine etwa 2 × 4 m große Lücke.

Genau durch diese Lücke scheint die Sonne auf den Sandkasten unter dem Spielhaus.

Wenn wir von Anfang an den gesamten Bereich hätten beschatten wollen, wäre ein größeres Segel von etwa 4 × 6 oder 4 × 7 m besser gewesen.

Das lässt sich bei unserer bestehenden Anlage allerdings nachrüsten. Genau dafür planen wir inzwischen eine Erweiterung entlang der vorhandenen Masten und Seile.

Die Befestigung am Spielturm: eindeutig nein

Das ist die Entscheidung, die wir heute am deutlichsten anders treffen würden.

Wir würden die vierte Ecke nicht mehr am Schaukelbalken befestigen.

Stattdessen würden wir direkt einen weiteren Edelstahlmast vorsehen.

Damit wäre die gesamte Konstruktion von Anfang an als eigenständige Sonnensegelanlage geplant.

Würden wir unser Sonnensegel heute wieder kaufen?

Ja.

Für unseren Garten war das Sonnensegel gegenüber dem damaligen Sonnenschirm die deutlich bessere Lösung.

Unsere heutige Bewertung sieht so aus:

EntscheidungHeute wieder so?
Sonnensegel statt SonnenschirmJa
5 × 4 mJa
EdelstahlmastenJa
CremeweißJa
2 höhenverstellbare MastenJa
Regendichtes SegelNicht notwendig
Befestigung am SpielturmNein
Vier eigene MastenHeute bevorzugt
3 m MasthöheFür unsere Situation passend

Für uns waren letztlich zwei Dinge ausschlaggebend: die dezente Optik und die einfache Handhabung.

Die Höhenverstellung war dabei zunächst ein Kaufargument, weil wir dachten, dass wir damit die Höhe des Segels flexibel einstellen können. Heute schätzen wir sie aus einem anderen Grund: Sie erleichtert uns das regelmäßige Auf- und Abspannen.

Häufige Fragen zum Sonnensegel kaufen

Welche Größe sollte ein Sonnensegel haben?

Die richtige Größe hängt vor allem von der Fläche ab, die tatsächlich beschattet werden soll, und von den möglichen Befestigungspunkten. Bei uns waren die räumlichen Gegebenheiten ausschlaggebend. Wir haben die geplante Fläche von 5 × 4 m zunächst mit Seilen auf der Wiese ausgelegt und so geprüft, welche Mastpositionen möglich sind.
Für unseren ursprünglich geplanten Bereich ist die Größe heute genau richtig. Wenn wir allerdings von Anfang an auch den Bereich bis zum Spielturm und den darunterliegenden Sandkasten hätten beschatten wollen, hätten wir größer geplant.

Was sollte man beim Kauf eines Sonnensegels beachten?

Aus unserer Erfahrung sind vor allem die Größe, die Position der Befestigungspunkte, die Zugrichtung und die passende Mastlösung wichtig. Auch die Frage, ob das Segel regelmäßig abgenommen werden soll, sollte bereits bei der Auswahl berücksichtigt werden.
Wir würden außerdem nicht nur auf das Sonnensegel selbst schauen, sondern das komplette System aus Tuch, Masten, Bodenhülsen und Spannmechanik betrachten.

Sind Edelstahlmasten für ein Sonnensegel sinnvoll?

Für uns ja. Wir haben uns wegen der schlichten, modernen Optik, der geringen Pflege und der Möglichkeit zur Demontage im Winter für Edelstahl entschieden.
Unsere Masten haben einen Durchmesser von 70 mm und werden über einbetonierte Bodenhülsen befestigt.

Braucht ein Sonnensegel höhenverstellbare Masten?

Zum reinen Verstellen der Höhe würden wir heute nicht unbedingt höhenverstellbare Masten kaufen. Wir nutzen die Höhenverstellung in unserem Fall vor allem zum Spannen und Abnehmen des Segels.
Durch die Flaschenzugmechanik und die Arretierung lässt sich das Segel bei jedem Aufbau kontrolliert spannen. Gerade wenn man das Sonnensegel regelmäßig abnimmt, ist das für uns ein deutlicher Vorteil.

Ist ein regendichtes Sonnensegel sinnvoll?

Für unsere Nutzung ist die Regendichtigkeit nicht wichtig. Wir nehmen das Sonnensegel bei angekündigtem Regen ohnehin ab.
Wenn ein vergleichbares Segel mit gutem UV-Schutz als nicht regendichte Variante günstiger wäre, würden wir heute eher diese Variante wählen.

Welche Farbe sollte ein Sonnensegel haben?

Das hängt natürlich vom persönlichen Geschmack und der Umgebung ab. Wir haben uns für Cremeweiß entschieden, weil uns Anthrazit beim direkten Vergleich zu dunkel erschien.
Das helle Segel wirkt in unserem Garten dezent und lässt gleichzeitig viel Licht unter dem Sonnensegel.

Wie viele Befestigungspunkte braucht ein Sonnensegel?

Für unser rechteckiges Sonnensegel sind vier Befestigungspunkte vorgesehen. Entscheidend ist dabei nicht nur die Anzahl, sondern auch deren Position und die Zugrichtung.
Wir hatten ursprünglich geplant, eine Ecke am Spielturm zu befestigen. Heute würden wir stattdessen vier eigene Masten setzen, weil die Zugbelastung am Schaukelbalken für unsere Konstruktion ungünstig war.

Kann man ein Sonnensegel am Spielturm befestigen?

Wir haben eine Ecke unseres Sonnensegels tatsächlich am Schaukelbalken des Spielturms befestigt. Für unsere heutige Planung würden wir das allerdings nicht mehr machen.
Beim ersten Aufbau zeigte sich, dass die Zugbelastung ungünstig in den Spielturm eingeleitet wurde. Wenn wir die Anlage heute neu planen würden, würden wir auch für diese Ecke einen eigenen Edelstahlmast vorsehen.

Lohnt sich ein Sonnensegel statt eines Sonnenschirms?

Für unsere Gartensituation eindeutig ja. Unser 3-m-Sonnenschirm hat grundsätzlich funktioniert, beschattete aber hauptsächlich die Terrasse und ließ sich wegen seines schweren Fußes nur umständlich versetzen.
Das Sonnensegel ermöglicht uns dagegen eine deutlich größere und gezielt planbare Schattenfläche zwischen Terrasse und Spielturm.

Unser Fazit zur Auswahl des Sonnensegels

Wenn wir heute noch einmal vor der gleichen Entscheidung stehen würden, würden wir wieder ein Sonnensegel wählen.

Unser alter Sonnenschirm war nicht grundsätzlich schlecht. Er war für unsere neue Gartensituation aber einfach nicht die passende Lösung. Der schwere Standfuß machte das Umstellen umständlich und die Schattenfläche lag häufig nicht dort, wo wir sie benötigten.

Das Sonnensegel ermöglicht uns dagegen eine deutlich größere und planbare Schattenfläche.

Bei der Auswahl würden wir heute besonders auf vier Dinge achten:

  1. Die tatsächliche Schattenfläche im Garten
  2. Die Position und Zugrichtung der Befestigungspunkte
  3. Eine für den Garten passende Mastlösung
  4. Eine einfache Möglichkeit zum Spannen und Abnehmen

Bei der Größe würden wir die spätere Nutzung möglichst von Anfang an mitdenken. Unser 5 × 4 m großes Segel passt für den ursprünglich geplanten Bereich sehr gut. Hätten wir den Bereich bis zum Spielturm von Anfang an vollständig beschatten wollen, hätten wir größer geplant.

Und eine Sache würden wir definitiv anders machen: vier eigene Masten statt einer Befestigung am Spielturm.

Unser Sonnensegel ist damit für uns keine perfekte, von Anfang an fehlerfreie Planung – sondern eine Lösung, die sich aus unserem tatsächlichen Garten und unserer Nutzung entwickelt hat. Genau diese Erfahrungen würden wir bei der nächsten Planung von Anfang an berücksichtigen.

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Unser 4x5m Sonnensegel-Set

  • Komplett-Set
  • 2 höhenverstellbare Masten
  • 4x5m PES Sonnensegel
  • 2 80cm Bodenhülsen

Wenn du wissen möchtest, wie wir das Sonnensegel anschließend tatsächlich aufgebaut und die Masten im Garten positioniert haben, zeigen wir das im separaten Artikel zum Aufbau unseres Sonnensegels.

Weitere Erfahrungen – insbesondere zur Nutzung über längere Zeit, zur Winterlagerung und zur geplanten Erweiterung der Schattenfläche – behandeln wir in den jeweiligen Artikeln unseres Sonnensegel-Serie.

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