Als unser Wickey Smart Seaway Spielturm im Frühjahr 2025 geliefert wurde, war das Holz bereits kesseldruckimprägniert. Der typische dunkel grünlich-braune Farbton war für uns allerdings nicht die Optik, die wir uns für den Spielbereich im Garten vorgestellt hatten. Deshalb wollten wir den kompletten Spielturm streichen – noch vor dem Aufbau.

Inhaltsverzeichnis dieses Beitrages
Kurzantwort: Muss man einen Spielturm streichen?
Nein, ein kesseldruckimprägnierter Spielturm muss nicht zwingend gestrichen werden. Bei unserem Wickey Smart Seaway war das Holz bereits durch die Kesseldruckimprägnierung für den Außeneinsatz geschützt.
Wir haben ihn trotzdem gestrichen, weil uns der ursprüngliche dunkel grünlich-braune Farbton nicht gefallen hat. Mit Rot und Weiß wollten wir den Spielbereich freundlicher gestalten und optisch von unserem übrigen Garten abheben.
Warum wir unseren Spielturm streichen wollten
Der Wickey Smart Seaway wurde bereits kesseldruckimprägniert geliefert. Einen zusätzlichen Anstrich brauchten wir deshalb nicht, um das Holz grundsätzlich vor der Witterung zu schützen.
Bei uns war die Farbe vor allem eine Frage der Optik. Das dunkle KDI-Holz passte für uns nicht zu dem freundlichen Spielbereich, den wir im Garten schaffen wollten. Wir wollten den Spielturm optisch stärker in den Mittelpunkt stellen und gleichzeitig einen klaren, kindgerechten Farbakzent setzen.
Rot und Weiß hatten wir bereits vor der Bestellung ausgewählt. Blau und Grün wirkten auf uns zu kühl, Pastelltöne hatten uns zu wenig Kontrast. Anthrazit wollten wir ebenfalls nicht verwenden, da diese Farbe bereits an anderen Stellen in unserem Garten vorkommt.
Das Rot passt außerdem zu bereits vorhandenen Elementen wie Planen, Schaukelsitzen und Rutsche. Bei der Farbaufteilung haben wir uns grundsätzlich daran orientiert, waagerechte und begehbare Flächen rot und senkrechte Elemente weiß zu gestalten.
Welches Holz wurde gestrichen?
Beim Smart Seaway waren sämtliche Holzteile bereits kesseldruckimprägniert. Laut der Wickey-Anleitung sind die verwendeten Hölzer dadurch vor Witterungseinflüssen geschützt. In derselben Anleitung verweist Wickey außerdem auf die Europäischen Normen EN 71 Teil 1 und Teil 8 für den privaten Gebrauch.
Für uns bedeutete das: Das Streichen war keine notwendige zusätzliche Holzschutzmaßnahme, sondern in erster Linie unsere Entscheidung für eine andere Optik.
Auch bei späteren Erweiterungen kamen weitere Holzteile hinzu. Neben dem eigentlichen Spielturm haben wir unter anderem eine selbst gebaute Brücke und unsere Sandkastenerweiterung und den Balken für unser Piratensteuerrad gestrichen.
Insgesamt waren es dadurch ungefähr 230 einzelne Holzteile, die wir im Laufe des Projekts vorbereitet und gestrichen haben.
WISSENSBOX: Kesseldruckimprägniertes Holz streichen
Kesseldruckimprägniertes Holz benötigt bei fachgerechter Imprägnierung normalerweise keinen zusätzlichen Holzschutz. Die Imprägnierung schützt das Holz bereits vor Witterungseinflüssen.
Ein Anstrich kann trotzdem sinnvoll sein, wenn sich die Optik des Holzes verändern soll. Genau das war bei unserem Spielturm der Grund für die Farbe.
Wichtig sind insbesondere nachträglich entstandene Schnittkanten und Bohrungen. Solche Stellen können einen zusätzlichen Schutz benötigen.
Quelle: Deutscher Holzschutzverband
Spielturm vor dem Aufbau streichen
Bei einem Spielturm mit so vielen Einzelteilen würde ich das Streichen vor dem Aufbau unbedingt wieder bevorzugen. Den danach folgenden Aufbau unseres Wickey Smart Seaway in zwei Tagen, zeige ich in einem anderen Artikel.
Die einzelnen Bretter und Balken lassen sich auf Arbeitsböcken wesentlich einfacher drehen und von allen Seiten erreichen. Gerade bei den später nicht mehr zugänglichen Flächen ist das ein großer Vorteil.
Unser Smart Seaway wurde im März 2025 geliefert und Mitte April aufgebaut. Für die Vorbereitung und das Streichen haben wir uns entsprechend Zeit gelassen und die Arbeiten in vielen kleineren Abschnitten erledigt.

Holz vorbereiten: schleifen, prüfen und vorbohren
Das Schleifen gehört bei einem Spielturm ohnehin zur Vorbereitung. Wir haben dafür einen Bandschleifer verwendet und insbesondere die Kanten bearbeitet.
Anschließend haben wir die Holzteile noch einmal von Hand kontrolliert. Wo uns scharfe Kanten oder Ecken aufgefallen sind, haben wir nachgeschliffen. Auch einzelne auffällige Astlöcher im Bereich von Kanten haben wir bearbeitet.
Eine besondere Reinigung des Holzes war bei uns nicht notwendig. Allerdings kam das Holz während einer regnerischen Frühlingsphase an. Deshalb haben wir die gelieferten Teile zunächst in Garage beziehungsweise Keller trocknen lassen.
Das war gleichzeitig praktisch für die Vorbereitung des Spielturm Aufbaus: An Regentagen konnten wir dort schleifen. Gestrichen haben wir dagegen ausschließlich draußen an sonnigen Tagen.
Schraublöcher vor dem Streichen vorbereiten
Die Schraubpositionen haben wir entsprechend der Wickey-Anleitung vorgebohrt und die Bohrungen mit einem Senker vorbereitet.
Das würde ich bei einem solchen Projekt wieder so machen. Die Holzteile lassen sich vor dem Zusammenbau einfacher bearbeiten und man muss später nicht zwischen bereits montierten Bauteilen mit dem Bohrer arbeiten.
Eine Ausnahme war unser selbst gebauter Sandkasten-Klappdeckel. Dort haben wir zunächst gestrichen und anschließend gebohrt. Das würde ich heute andersherum machen.

Welche Farbe haben wir für den Spielturm verwendet?
Wir haben die BAUFIX Express Deckfarbe in Skandinavisch Rot und Weiß verwendet.
Ausschlaggebend für unsere Entscheidung war vor allem die Verarbeitung als 2-in-1-Lösung aus Grundierung und Deckanstrich. Wir wollten nicht zuerst eine separate Grundierung auftragen und anschließend noch einmal mit einer Deckfarbe arbeiten.
Die Farbe wird vom Hersteller unter anderem für Holz im Außenbereich und für Kinderspielzeug genannt. Wir haben sie allerdings nicht aufgrund einer eigenen Prüfung auf Spielzeugsicherheit ausgewählt, sondern wegen der von uns gewünschten deckenden Optik und der einfachen Verarbeitung.

Unsere verwendete Farbe
Für unseren Wickey Smart Seaway haben wir die BAUFIX Express Deckfarbe in Skandinavisch Rot und Weiß verwendet. Ausschlaggebend für uns waren die deckende Optik und die einfache Verarbeitung.
Die Farbe ist in beiden von uns verwendeten Farbtönen über dieselbe Produktseite erhältlich.
Wir haben insgesamt 5 Liter Weiß und ungefähr 4 Liter Rot für das gesamte Projekt benötigt. Gekauft hatten wir jeweils zwei 2,5-Liter-Gebinde pro Farbe. Der Preis lag bei 25 Euro pro Gebinde, sodass wir insgesamt 100 Euro für die Farbe ausgegeben haben.
So haben wir den Spielturm gestrichen
Zum Streichen haben wir ein Parkside-Pinselset verwendet. Für Rot und Weiß hatten wir jeweils einen eigenen Pinsel.
Die einzelnen Holzteile wurden komplett in einer Farbe gestrichen. Wir haben also nicht versucht, rote und weiße Flächen auf einem Bauteil mit Übergängen zu kombinieren. Dadurch war die Verarbeitung relativ unkompliziert.
Bei längeren Balken haben wir zuerst die langen Seiten gestrichen und anschließend die Stirnflächen bearbeitet. Überschüssige Farbe von den Stirnflächen haben wir wieder auf den langen Seiten verteilt.
Gerade das Hirnholz nimmt deutlich mehr Farbe auf. Dort haben wir deshalb teilweise quer zur Faser gestrichen und die Farbe in die Poren eingearbeitet.
Auch die vorhandenen Bohrungen haben wir mit dem Pinsel so gut wie möglich mit Farbe erreicht. Dabei haben wir darauf geachtet, dass sich dort keine größeren Mengen Farbe sammeln und anschließend herauslaufen.
Die Schrauben selbst haben wir nicht zusätzlich mit Farbe überstrichen. Sie sollten auch später noch erreichbar bleiben, beispielsweise wenn einmal eine Verbindung nachgezogen oder ein Bauteil ausgetauscht werden muss.

Rot brauchte nur einen Anstrich, Weiß zwei
Beim roten Farbton hat uns ein Anstrich gereicht. Die Deckkraft war auf dem KDI-Holz bereits nach der ersten Schicht für unser gewünschtes Ergebnis ausreichend.
Beim Weiß war das anders. Durch den dunkleren Untergrund schimmerte das Holz nach dem ersten Anstrich noch deutlich stärker durch. Deshalb haben wir die weißen Teile ein zweites Mal gestrichen.

Die unterschiedliche Anzahl der Anstriche sollte man bei der Planung des Aufbaus eines Spielturmes deshalb berücksichtigen. Gerade bei einem dunklen Untergrund kann ein heller Farbton mehr Arbeit verursachen als ein dunklerer.
Trocknen der vielen einzelnen Holzteile
Für das Trocknen mussten wir uns bei unserem Projekt etwas einfallen lassen. Bei ungefähr 230 einzelnen Holzteilen braucht man entsprechend viele Ablagemöglichkeiten.
Unsere einfache Lösung waren alte Raketenstäbe von Silvesterraketen. Wir haben sie in ungefähr 10 cm lange Stücke gebrochen und als Abstandshalter verwendet. Insgesamt kamen ungefähr 100 solcher Stücke zum Einsatz.
Dadurch konnten wir die gestrichenen Holzteile mit Abstand aufeinander beziehungsweise nebeneinander legen, ohne dass die frisch gestrichenen Flächen direkt aufeinanderlagen.

Die Herstellerangabe zur Trocknungszeit liegt bei ungefähr 2 bis 4 Stunden. Bei uns war ein Anstrich bei etwa 10 °C und Sonnenschein nach ungefähr vier Stunden trocken genug, um die Teile weiterzubewegen.
Bei wärmerem oder windigerem Wetter ging es entsprechend schneller.
Rote Teile konnten wir teilweise abends noch in die Garage bringen. Beim zweiten weißen Anstrich haben wir beispielsweise gegen 16 Uhr gestrichen und die Teile gegen 19 Uhr wieder weggeräumt.
Pinsel zwischen den Arbeitseinsätzen aufbewahren
Da wir das gesamte Projekt nicht an einem einzigen Tag erledigt haben, mussten wir auch nicht nach jedem Einsatz einen neuen Pinsel verwenden.
Unsere Pinsel haben wir zwischen den einzelnen Streicharbeiten einfach fest in Frischhaltefolie eingewickelt. Am nächsten Tag konnten wir sie wieder verwenden.
Das hat bei uns über das gesamte Spielturm- und Erweiterungsprojekt funktioniert. Die gleichen Pinsel haben uns ungefähr ein Jahr lang begleitet.

Nicht jedes Bauteil lässt sich gleich gut streichen
Während des Projekts haben wir festgestellt, dass sich längere Balken und große Bretter vergleichsweise angenehm bearbeiten lassen. Schwieriger waren kürzere Bauteile, die man beim Streichen gleichzeitig festhalten und drehen muss.
Deshalb waren die Arbeitsböcke für uns nicht nur beim Schleifen hilfreich. Auch beim eigentlichen Anstrich konnten wir die Holzteile darauf ablegen und von mehreren Seiten bearbeiten.
Gerade bei einem größeren Spielturm würde ich deshalb ausreichend Platz für das Vorbereiten, Streichen und Trocknen einplanen.

Auch die Erweiterungen haben wir gestrichen
Das Streichen war bei uns nicht mit dem eigentlichen Wickey Smart Seaway abgeschlossen.
Später kamen weitere Holzteile hinzu, unter anderem für unsere selbst gebaute Brücke und die Erweiterung des Sandkastens. Auch diese Bauteile haben wir in das gleiche Farbkonzept integriert.
Das hat sich für uns optisch gelohnt. Der Spielbereich wirkt dadurch trotz der unterschiedlichen Bauteile wie eine zusammengehörige Einheit.

Auch bei den Brettern des Sandkasten-Klappdeckels haben wir wieder Rot und Weiß eingesetzt. Die Douglasienbretter wurden rot gestrichen, während die später sichtbaren Balken der Sitz- und Rückenlehne weiß wurden.

Die Details zu unserer Erweiterung des Sandkastens haben wir im Artikel Sandkasten erweitern und Sitzbank bauen dokumentiert.
Wie sieht der Anstrich nach 1,5 Jahren aus?
Unser Spielturm steht seit dem Frühjahr 2025 im Garten und ist inzwischen rund 1,5 Jahre in Gebrauch.
Optisch gefällt uns der Anstrich nach wie vor sehr gut. Die Farbkombination wirkt für unseren Spielbereich weiterhin freundlich und ist gegenüber dem ursprünglichen KDI-Farbton ein deutlicher Unterschied.
Größere Abplatzungen oder flächige Schäden am Anstrich haben wir bisher nicht festgestellt.
Leichte Veränderungen sieht man vor allem an den stärker beanspruchten Stellen. Die Oberseiten von Balken, Dach und Trittflächen sind durch Witterung und Nutzung etwas verblasst beziehungsweise beansprucht. An einigen Kanten ist lokal wieder Holz sichtbar.
Details der Veränderungen haben wir im Rahmen unserer Spielturm Wartungscheckliste dokumentiert.
Das betrifft allerdings keine großen Flächen. Einen kompletten Neuanstrich haben wir deshalb nach rund 1,5 Jahren noch nicht durchgeführt.

WISSENSBOX: Was bedeutet EN 71-3 bei Farben?
Die DIN EN 71-3 beschäftigt sich mit der Migration bestimmter Elemente aus Spielzeugmaterialien. Dabei geht es unter anderem darum, welche Mengen bestimmter Stoffe aus Materialien freigesetzt werden können.
Für Farben an einem Spielgerät bedeutet das: Eine Farbe sollte nicht allein deshalb als für Kinder geeignet angesehen werden, weil sie für Holz oder Außenbereiche geeignet ist. Entscheidend sind die konkreten Angaben des Herstellers zur jeweiligen Farbe und Anwendung.
Bei unserer BAUFIX Express Deckfarbe haben wir uns auf die vom Hersteller genannten Anwendungsbereiche und Produkteigenschaften bezogen. Eine eigene Prüfung oder Zertifizierung nach EN 71-3 haben wir nicht vorgenommen.
Würden wir den Spielturm wieder streichen?
Ja. Wir würden unseren Spielturm wieder vor dem Aufbau streichen und auch die Kombination aus Rot und Weiß wieder verwenden.
Der größte Vorteil war für uns, dass wir jedes Bauteil vor der Montage gut erreichen konnten. Dadurch konnten wir den Anstrich ohne Verrenkungen und ohne Rücksicht auf bereits montierte Nachbarteile aufbringen.
Bei einem zukünftigen Projekt würden wir außerdem weiterhin möglichst viele Arbeiten erledigen, bevor die Bauteile zusammengebaut werden. Dazu gehören für uns insbesondere Schleifen und Vorbohren.
Bei unserem Klappdeckel haben wir die Reihenfolge einmal anders gewählt. Dort würden wir beim nächsten Mal ebenfalls zuerst bohren und anschließend streichen.
Entscheidend ist für uns außerdem, das Farbkonzept bereits vor dem Aufbau festzulegen. Wenn einzelne Bauteile später noch ergänzt werden, lässt sich die Gestaltung dadurch konsequent fortführen.
Unser Spielturm war ursprünglich bereits kesseldruckimprägniert. Das Streichen war für uns daher vor allem eine gestalterische Entscheidung. Nach rund 1,5 Jahren gefällt uns das Ergebnis weiterhin, und der Anstrich hat den normalen Gebrauch bisher ohne größeren Renovierungsaufwand mitgemacht.
Häufige Fragen zum Streichen eines Spielturms
Kann man kesseldruckimprägniertes Holz streichen?
Ja, kesseldruckimprägniertes Holz kann gestrichen werden. Bei unserem Wickey Smart Seaway war das Holz bereits kesseldruckimprägniert und dadurch grundsätzlich für den Außeneinsatz geschützt. Wir haben den Spielturm deshalb vor allem aus optischen Gründen gestrichen.
Wichtig ist, dass das Holz vor dem Anstrich trocken und entsprechend vorbereitet ist. Nachträglich entstandene Schnittkanten oder Bohrungen sollten ebenfalls berücksichtigt werden.
Welche Farbe eignet sich für einen Spielturm?
Welche Farbe geeignet ist, hängt unter anderem vom konkreten Produkt und dessen Herstellerangaben ab. Für unseren Spielturm haben wir die BAUFIX Express Deckfarbe verwendet. Ausschlaggebend waren für uns die deckende Optik und die Kombination aus Grundierung und Deckanstrich.
Bei Farben für Spielgeräte sollte man außerdem die konkreten Angaben des Herstellers zur vorgesehenen Anwendung beachten.
Spielturm streichen oder lasieren – was ist besser?
Das lässt sich nicht pauschal beantworten, weil beide Varianten unterschiedliche Oberflächen und optische Ergebnisse erzeugen.
Wir haben uns bei unserem Wickey Smart Seaway bewusst für eine deckende Farbe entschieden. Dadurch konnten wir den ursprünglichen dunkel grünlich-braunen Farbton des KDI-Holzes vollständig durch unser Rot-Weiß-Konzept ersetzen.
Wie oft muss ein Spielturm gestrichen werden?
Eine feste Zeitspanne lässt sich nicht für jeden Spielturm angeben. Entscheidend sind unter anderem der verwendete Anstrich, die Witterung und die Beanspruchung des Holzes.
Bei unserem Spielturm war nach rund 1,5 Jahren noch keine komplette Neulackierung erforderlich. An stärker beanspruchten Stellen wie Kanten und Laufflächen sind erste Gebrauchsspuren und leichte Verwitterung sichtbar.
Wir würden deshalb nicht allein nach einem festen Zeitplan streichen, sondern den tatsächlichen Zustand der Oberfläche kontrollieren.
Kann man einen Spielturm weiß streichen?
Ja, ein Spielturm kann grundsätzlich weiß gestrichen werden, sofern die verwendete Farbe für den jeweiligen Anwendungsbereich geeignet ist.
Bei unserem KDI-Holz hat sich allerdings gezeigt, dass Weiß deutlich schlechter deckte als unser Rot. Deshalb haben wir die weißen Bauteile zweimal gestrichen, während bei den roten Teilen ein Anstrich ausreichte.
Gerade bei dunklerem KDI-Holz sollte man deshalb beim Weißanstrich einen zusätzlichen Arbeitsgang einplanen.

